Landschaftsschutzgebiet Paracas

von | 24. Juli 2024 | Peru, Südamerika | 0 Kommentare

Die Landschaften in Peru können uns wirklich für sich gewinnen. Die wüstenartigen Landschaften im Landschaftsschutzgebiet Paracas versetzen uns kurzzeitig in einen Beduinentraum. Sandige Pisten führen uns zu den malerischen Klippen der Halbinsel Paracas. Schroffe Klippen definieren hier die letzten Meter Land von Peru an der Pazifikküste. Wir sind so begeistert davon, dass wir auch abseits von der für Touristen gedachten Strassen nach schönen Klippen suchen – bis uns ein Parkranger stoppt.
Eigentlich ist extra für die Touristen eine Art Kreisstrasse, die man mit dem eigenen Auto abfahren kann, zurechtgelegt worden. Entlang dieser Rundfahrt gibt es verschiedene Strände, Klippen und Sanddünen zu bestaunen. Allerdings sind diese Orte aus sehr touristisch, mit kleinen Cafés und Verkaufsständen, da reizen und sie lokalen Fischerstrände- und Klippen deutlich mehr.

Fischerstrand in Paracas

Wir fahren also nur wenige Meter neben der steilen Klippe bis ans Ende dieses Strandabschnitts, um die Schönheit der Landschaft zu geniessen. Und ebendort begrüsst uns ein freundlicher Ranger, dass wir hier schon weit von der Touristenroute weg sind und wir doch schnell wieder zurück auf die definierten Routen fahren sollen. Aber gleichzeitig ist genau dieser Strand am Schluss der Schönste, den wir im Landschaftsschutzgebiet Paracas besuchen. Wir beobachten die lokalen Fischer bei ihrem Abstieg, mit einem Seil als Hilfe, über die schroffen Sandsteinklippen, um im Pazifik zu fischen.

Schliesslich beugen wir uns aber der freundlichen, nachdrücklichen Empfehlung wieder zurückzufahren. Wir besuchen noch einen Strand, wo es von früher alte Kohlestollen gibt. Am roten Strand vorbei führt uns der Weg weiterhin in der schönen, kargen Landschaft über immer schlechtere Strassen zum letzten Punkt der Rundfahrt auf der Halbinsel – der Kathedrale. Die Kathedrale war einmal eine natürliche Steinbrücke, welche vom Meerwasser unterspült war. Leider ist viel diese imposante Gesteinsformation einem Erdbeben zum Opfer, wodurch sie heute nicht mehr mit den Eindrücklichen Klippen der Normandie oder Südengland mithalten kann.

Weiter führt uns die Reise zu einer echten Oase in den weiten Wüsten von Peru. Dazu bald mehr!

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